Schweinegrippe

B

eim H1N1 Virus 2009 handelt es sich um ein genetisch neues Influenzavirus, gegen das insbesondere die jüngere Bevölkerung noch keine Teilimmunität aus früheren Grippewellen besitzt. Dies macht es gefährlicher, als die schon vorhandenen Grippeviren. Selten kann auch hier ein schwerer Verlauf zur Lungenentzündung und zum Tod führen.
Bei folgenden Personen, deren Ansteckungswahrscheinlichkeit erhöht ist und bei denen die Grippe typischerweise schwer verlaufen kann, wird die Impfung gegen H1N1 vom Bundesamt für Gesundheit in Bern dringend empfohlen:
Personen in Gesundheitsberufen, Personen, die Säuglinge unter sechs Monaten betreuen, Schwangere, sowie Frauen nach der Geburt, Kinder ab sechs Monaten bis 18 Jahre, Erwachsene mit chronischen Herz-Lungen- oder Stoffwechselkrankheiten oder geschwächtem Immunsystem, Familienangehörige der genannten Patienten und Personen ab 65 Jahren mit chronischen Krankheiten. Rund 1,2 bis 2 Millionen Menschen gehören nach Berechnungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) in der Schweiz zu diesen Risikogruppen. Für alle bleibt die Impfung letztlich freiwillig. Allen anderen gesunden Personen, die sich und ihre Umgebung gegen die Schweinegrippe schützen wollen, wird dann später ebenfalls zu einer Impfung geraten, dann, wenn für alle genügend Impfstoff zur Verfügung stehen wird. Alle diese Empfehlungen werden bei Bedarf abhängig von der Verbreitung der Krankheit vom BAG aktualisiert. Ab Oktober steht der Impfstoff wahrscheinlich zur Verfügung. Ob bei einem Arzt oder in einem Impfzentrum geimpft wird und wer die Kosten übernimmt, ist ungeklärt. Bei ungenügender Beachtung des Impfaufrufs wird mit rund 2 Millionen H1N1-infizierten Kranken und 400000 zusätzlichen Arztbesuchen gerechnet. Einige Todesfälle werden dann wahrscheinlich, auch wenn die Erkrankung in den allermeisten Fällen leicht verläuft.
Erkrankte sollten zuhause bleiben und bei Husten mit hohem Fieber den Arzt verständigen. Innerhalb der Familie von Erkrankten und in grösseren Lebens- oder Arbeitsgemeinschaften gelten die bekannten Hygienemassnahmen wie Händewaschen und Vermeiden von engem Körperkontakt.
Ob die H1N1-Impfung und die konventionelle Grippeimpfung gleichzeitig verabreicht werden können, ist noch unbekannt.

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